Klavierbauer

Oberlausitzer Klavierbauer mit Weltruf

Klavierbauer ist ein seltener, aber vielseitiger Beruf

Wir sprachen mit Josua Paufler, Lehrling im 3. Ausbildungsjahr bei der AUGUST FÖRSTER GmbH Löbau

Klavierbauer ist ein eher seltener Beruf. Wie kommt man darauf?
Im Zusammenhang mit dem Projekt „Tag des offenen Unternehmens” habe ich die Klavierfabrik AUGUST FÖRSTER besichtigt. Dadurch wurde mein Interesse an diesem Beruf geweckt.

Welche Voraussetzungen und Fähigkeiten sollte man haben?
Man sollte handwerkliches Geschick, Geduld, Ausdauer und Feinmotorik besitzen. Klavierspielen wäre optimal.

Welche Tipps kannst Du interessierten SchülerInnen mitgeben?
Wenn Interesse an diesem Beruf besteht, sollte man unbedingt ein Praktikum machen, um die Arbeit und den Fertigungsprozess näher kennen zu lernen. Dabei sieht man am besten, ob es zu einem passt oder auch nicht.

Gibt es ein besonders beeindruckendes Erlebnis in der Lehrzeit?
Jedes Instrument bekommt von Beginn an eine Durchlaufkarte. Wenn man dann für seine geleistete Arbeit als Lehrling seinen Namen eintragen kann, ist dass schon ein beeindruckendes Gefühl an einem Teil bei der Fertigstellung eines Klaviers beteiligt gewesen zu sein.

Wie geht's nach der Lehre weiter?
Gern würde ich hier weiter arbeiten, wenn mich der Betrieb übernimmt. Die Chancen sehen gut aus. Ansonsten muss ich mir eine andere Arbeitsstelle suchen. Ich denke aber, dass ich diesen Beruf weiterhin ausüben werde.

02.10.2015

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